Seit März 2024 haben sich die Emissionen von Treibhausgasen in China seitwärts, sogar leicht abwärts bewegt, obwohl der Einsatz fossiler Brennstoffe leicht gestiegen ist.
Die Auswertung ist von „Carbon Brief“ erstellt worden und zeigt, dass im letzten Quartal 2025 die CO2-Emissionen um 1% gefallen sind; der Ausstoß von Kohlendioxid im gesamten Vorjahr sind um 0,3% zurückgegangen. 2025 sind zwar die Emissionen aus fossilen Quellen um 0,1% gestiegen, was von einem gegenläufigen Trend bei Zement mehr als egalisiert worden ist. Hier wurde ein Minus von 7% erreicht.
Erneuerbare boomen
Auf die einzelnen Sektoren der Verursacher zeigt sich
- ein Minus von 3% beim Verkehr
- ein Minus von 1,5% bei Kraftwerken
- ein Minus von 7% bei Baumaterialien

Bei der Energie-Erzeugung ist ein klarer Zug zu den Erneuerbaren festzustellen, insgesamt führen Wind und Solar mit einem Plus bei der installierten Leistung von 57% die Entwicklung deutlich an. Auf die einzelnen Sektoren betrachtet:
- plus 43% bei Photovoltaik-Strom
- plus 14% bei Windenergie
- plus 8% bei Nuklearstrom
- minus 1,9% bei Kohlekraft
- minus 3% in der Metallindustrie, allerdings
- ein Plus von 6% bei Gas und
- ein Plus von 12% in der chemischen Industrie (die 15% mehr Kohle und 10% mehr Öl einsetzte)
Wichtig ist auch, dass mittlerweile 75 Gigawatt an Speicherkapazität angeschlossen sind, deutlich über dem Anstieg der Spitzenlast, die um 55% gestiegen ist.
Der größte CO2-Verursacher ist der Energiesektor, der 2025 um 520 TerraWattStunden (TWh) gestiegen ist. Den Löwenanteil davon kommt von Photovoltaik (360 TWh) und Windkraft (130 TWh). Im Vergleich dazu schneiden Kernkraftwerke mager ab – 40TWh.

Der Fünf-Jahres-Plan von 2021 hat das Ziel formuliert, die CO2-Intensität um 18% zu verringern und die Energie-Intensität um 13,5%. Von 2024 auf 2025 ist die CO2-Intensität (im Korrelation zum Brutto-Inlands-Produkt, BIP) um 4,7% gesunken, auf die Periode von 2020 bis 2025 bezogen um 12%.
Emissionsspitze schon erreicht?
Um die gesteckten Ziele tatsächlich zu erreichen, wäre es notwendig, dass die CO2-Intensität in den kommenden fünf Jahren um 23% sinken müsste. Gelingt dies, so „Carbon Brief“ weiter, dann wäre es möglich, dass die Emissionsspitze noch vor 2030 erreicht werden könnte – wenn dieses Etappenziel nicht schon in den beiden vergangenen Jahren erreicht worden ist.












































































