Die von der Erwärmung der Atmosphäre betroffenen Pazifik-Länder greifen zu Selbsthilfe. Sie etablieren eine Finanz-Institution, am Freitag sind dem Abkommen Tuvalu und die Solomon-Inseln beigetreten.
Die „Pacific Resilience Facility“ (PRF) soll ein Finanzierungsinstrument schaffen, um die Kosten für die Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren – ebenso wie für Schäden, die durch klimabedingte Extremwetter verursacht worden sind. Die Gespräche über PRF gehen auf Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Inselstaaten im Pazifik im Jahr 2023 zurück.
Es sollte bis zum vorigen September dauern, dass eine Einigung PRF erzielt werden konnte, die Zustimmung aller 15 Staaten fand. Mit dem Beitritt von Tuvalu und den Solomon-Inseln und der offiziellen Hinterlegung der Ratifikationsurkunden gibt es nun fünf Staaten, die dem Abkommen beigetreten sind. Damit die Pacific Resilience Facility mit seiner Arbeit tatsächlich zu arbeiten beginnen kann, ist die Hinterlegung von acht Ratifikations-Urkunden nötig. Derzeit sind fünf hinterlegt.
Bisher gibt es Versprechen für 159 Millionen Dollar, mit Ende des Jahres 2026 sollen dann 341 Millionen im Geldtopf vorhanden sein, ehe 2027 die 500 Millionen-Grenze überschritten werden soll. Um die Inselstaaten gegen die Klimaänderung zu wappnen, sind allerdings 1,5 Milliarden $ notwendig.
Neuseeland hat bisher 12 Millionen $. Und: Die neun Millionen $, die die US-Regierung noch in der Biden-Administration zugesichert hatte, die Kürzungswelle in Washington D.C. überlebt hat.































































